Gesundheitstipps

IPUS - Institut für Prävention und Sportmedizin Bad Wildungen
Druckversion vom 31.08.2010
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Gesunde Ernährung und Sport

Gesunde Ernährung ist die Basis für körperliches Wohlbefinden und die Voraussetzung für eine entsprechende körperliche Leistungsfähigkeit. Leider ist in unserer Wohlstandsgesellschaft ein fehlerhaftes Ernährungsverhalten sehr häufig. Die Folgeerkrankungen Adipositas (Fettleibigkeit), Zuckerkrankheit, Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen sowie das Übergewicht sind Ausdruck eines Missver-hältnisses von Nahrungszufuhr und körperlicher Inaktivität.

Wie sieht die gesunde Ernährung aus?

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Stand 2006-06-22



Ausdauertraining

Generell wird Training als ein planmäßiger Prozess zur Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit verstanden. Die Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit basiert auf morpholologischen und funktionellen Anpassungserscheinungen im Bereich der Muskulatur, des Herz-Kreislaufsystems und des Stoffwechsels. Um gezielte Anpassungserscheinungen zu provozieren, sind überschwellige Trainingsreize erforderlich. Die Grundregeln des sportlichen Trainings sind die Trainingsprinzipien.

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Flüssigkeitshaushalt/ Flüssigkeitszufuhr

In der Ernährungswissenschaft wird eine tägliche Flüssigkeitszufuhr von 2,5 l zugrunde gelegt. Davon wird ca. 1/3 l mit der festen Nahrung aufgenommen. Während der muskulären Energiegewinnung z. B. durch sportliche Aktivität fallen ca. 300 ml Oxidationswasser durch Verbrennungsprozesse im Körper an. Infolge dessen müssen ca. 1,5 - 2 l pro Tag getrunken werden, um die Flüssigkeitsbilanz auszugleichen.

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Muskelkater

Muskelkater ist häufig eine Begleiterscheinung beim sportlichen Belastungsreiz Untrainierter. Muskelkater kündigt sich durch Muskelschmerzen an, die 1-2 Tage nach der Belastung auftreten.

Ein untrainierter oder überbelasteter Muskel reagiert auf die Beanspruchung mit kleinen Rissen (Mikrotraumen) in den Muskelfasern. Durch diese  kleinen Risse dringt langsam Flüssigkeit ein, sodass sich nach 24-36 Stunden kleine Ödeme bilden. Durch die eingelagerte Flüssigkeit schwillt die Muskelfaser an und wird gedehnt. Diese Dehnung führt zu einem Dehnungsschmerz, der als Muskelkater wahrgenommen wird.

Während der Traumatisierung des Muskels wird kein Schmerz verspürt, weil die Schmerznervenendigungen außerhalb der Muskelfasern im umgebenden Bindege-webe liegen. Die beschädigten Zellstrukturen innerhalb der Muskelfaser müssen zunächst abgebaut werden und reizen dann über Spaltprodukte die Schmerznerven oder sie reizen die Schmerznerven indirekt über den Flüssigkeitseintritt als Dehnungsschmerz.

Die Zellschwellungen der Muskelfaser führen zu einer Gefäßeinengung, die wiederum die Durchblutung drosselt. Die verminderte Muskeldurchblutung führt ihrerseits zu einer reflektorischen Verspannung (Muskelhärte), die wiederum die Muskelschmerzen verstärkt. All dies erklärt die Verzögerung bis zum Auftreten des Muskelkaters.

Der elektronenmikroskopische Nachweis von Mikroverletzungen der Muskelfasern beim Muskelkater gelang erstmals dem skandinavischen Anatomen FRIDEN at al 1983.

Elektronenmikroskopisch nachweisbar heilen Verletzungen innerhalb von 6 Tagen vollständig ab. Demzufolge ist ein Muskelkater individuell schmerzhaft vom 2. bis ca. 5. nach der Belastung zu spüren.

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Abgeschlagenheit durch Übertraining

Physischer Burn-out mit Abgeschlagenheit durch Übertraining:

Aufgrund hoher Motivationslage und eines individuellen Übereifers werden die Ruhephasen verkürzt und die Trainingshäufigkeit erhöht. Dies führt zu einem Missverhältnis von Belastung und Erholung.

Nach jeder Belastung kommt es zu einer vorübergehenden Abnahme der körperlichen Leistungsfähigkeit durch den Verbrauch von Energie und den Verschleiß von Muskeleiweiß. In der Wiederherstellungsphase (Regeneration) muss sich die Muskulatur anpassen und die Energiespeicher müssen wieder aufgefüllt werden. Damit findet die eigentliche Leistungsentwicklung oder Anpassung statt, da die Energiereserven über den Bedarf hinaus angelegt werden (= Superkompensation). Werden die nachfolgenden Trainingsreize zu früh gesetzt, kann sich der Körper nicht ausreichend regenerieren und wird zu früh erneut belastet. Die überschießende Wiederherstellung (= Superkompensation) findet nicht statt und der Körper verbraucht mehr und mehr seine Energiereserven und sein Muskeleiweiß (= Ermüdungsaufstockung). Dies geht mit einem Leistungsabfall, Motivationslosigkeit und physischer Erschöpfung einher.  

Infolge dessen sollten gezielt Ruhetage eingeplant werden, die den Wiederher-stellungseffekt zulassen und damit die Leistungsfähigkeit verbessern.

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